11. 01. 2018

Weniger Betriebe in Schleswig-Holstein

Weniger Betriebe, mehr Fläche: Das ist das Fazit der aktuellen Zierpflanzenbau-Erhebung in Schleswig-Holstein.

126 Zierpflanzen-Betriebe in Schleswig-Holstein

Laut Statistikamt Nord haben im vergangenen Jahr 126 Betriebe in Schleswig-Holstein Zierpflanzen und Blumen produziert – neun Prozent weniger als bei der letzten Erhebung im Jahr 2012. Dafür hat sich die Anbaufläche um knapp vier Prozent auf aktuell 195 Hektar vergrößert.

Davon lagen 150 Hektar im Freiland und die übrigen 45 Hektar unter so genannten hohen begehbaren Schutzabdeckungen (Gewächshäuser oder begehbare Folientunnel). Knapp 50 Prozent dieser Fläche war beheizbar, so das Statistikamt Nord.

Insgesamt haben die schleswig-holsteinischen Zierpflanzen-Betriebe im vergangenen Jahr knapp 18 Millionen Beet- und Balkonpflanzen sowie Staudengewächse produziert. Mengenmäßige Spitzenreiter waren Stauden, von denen 4,4 Millionen Stück in den Handel kamen, gefolgt von 4,1 Millionen Violen sowie jeweils 1,1 Millionen Geranien, Primeln und Begonien.

Fast zwei Millionen Zimmerpflanzen in Schleswig-Holstein produziert

Zimmerpflanzen wurden in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr von 50 Betrieben produziert – insgesamt fast zwei Millionen Stück. Mehr als ein Viertel davon waren Poinsettien (535.000 Stück), gefolgt von Alpenveilchen (309.000 Stück).

Schnittblumen und Schnittgrün wurden im Freiland auf 85 Hektar Fläche angebaut. Auf der Hälfte dieser Fläche produzierten die schleswig-holsteinischen Zierpflanzen-Betriebe im vergangenen Jahr Gehölze für den Grün-, Blüten- und Fruchtschnitt.

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