02. 03. 2018

Verbandsfusion in Norddeutschland

Das Geschäftsführende Präsidium des Wirtschaftsverbands Gartenbau Norddeutschland (v. l.): Dr. Hans Hermann Buchwald, Thomas Heinemann, Michael Seuthe, Robert Pake, Dirk Klefer, Andreas Kröger, Stefan Schulz und Dirk Eberlein. Foto: WVG Nord

Norddeutschlands Gärtner sprechen von nun an mit einer Stimme: Mit diesen Worten brachte Andreas Kröger, erster Präsident des neuen Wirtschaftsverbands Gartenbau (WVG) Norddeutschland, die erfolgreich abgeschlossene Fusion des Wirtschaftsverbands Gartenbau und des Gartenbauverbands Nord auf den Punkt.

„Wer ist nun dieser WVG Nord? Er ist der Unternehmensverband des Erwerbsgartenbaus in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Als Arbeitgeberverband ist er Tarifpartei. Geografisch reicht das neue Verbandsgebiet von Göttingen bis zur dänischen Grenze, vom Emsland bis nach Usedom“, umriss Kröger auf der Fusionsversammlung in Jesteburg den frisch fusionierten Verband.

Verband vertritt rund 900 Gartenbau-Betriebe

In dem etwa 2.400 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet vertritt der Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland künftig die Interessen von rund 900 Gartenbau-Betrieben – überwiegend Blumen- und Zierpflanzenproduzenten, Friedhofsgärtner, Einzelhandelsgärtner und Gemüsebauer.

Dem Fach- und dem Regionalprinzip folgend, stehen gleichberechtigt neben den Fachverbänden die Regionalverbände in Niedersachsen sowie die Landesgruppen Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. In seinen Fachausschüssen wird sich der WVG Norddeutschland mit den Themen Tarifpolitik, Bildung und Fachkräftesicherung, Umwelt und Nachhaltige Produktion sowie Recht und Steuern befassen. Ergänzt wird das Arbeitsgebiet des Verbands durch Netzwerke wie TOP Ausbildung Gartenbau (TAG).

Rahmenbedingungen für Norddeutschland mitgestalten

Auch die Motivation für den Zusammenschluss der norddeutschen Gartenbauverbände erklärte Kröger auf der Fusionsversammlung: „Wir wollen unsere Ziele als Berufsverband erreichen, wir wollen die Rahmenbedingungen für den Gartenbau in Norddeutschland mitgestalten. Die Interessenvertretung für den Gartenbau, die Betriebsinhaber wie die Beschäftigten, die Öffentlichkeitsarbeit für unser Produkte und Dienstleistungen, die Beratung und Betreuung unserer Mitgliedsbetriebe und -organisationen, all dies erfordert einen starken Verband.“

Durch die jetzt erfolgte Verschmelzung sei die verbandliche Stärke und Leistungsfähigkeit auch in Zeiten des andauernden Strukturwandels im Produktionsgartenbau sichergestellt, so Kröger. „Wir sichern auch die Bezahlbarkeit dieser Leistungen aus Sicht des einzelnen Mitglieds. Und wir profitieren voneinander: indem wir in Norddeutschland unsere Erfahrungen und Kompetenzen zusammentun, unser Netzwerk vergrößern und zugleich Schulterschluss praktizieren.“

Mitglieder des Geschäftsführenden Präsidiums

Ebenfalls im Rahmen der Fusionsversammlung wurde auch das Geschäftsführende Präsidium des Wirtschaftsverbands Gartenbau Norddeutschland gewählt, das sich wie folgt zusammensetzt:

  • Präsident Andreas Kröger, Hamburg
  • Vizepräsident (VP) und Schatzmeister Dr. Hans Hermann Buchwald, Malente
  • VP Thomas Heinemann, Rostock
  • VP Michael Seuthe, Schneverdingen
  • VP Stefan Schulz, Papenburg
  • VP Dirk Klefer, Augustfehn
  • VP Robert Pake, Bad Harzburg
  • VP Dirk Eberlein, Neumünster

Geschäftsführer des neuen Wirtschaftsverbands Gartenbau Norddeutschland sind Lutz Arnsmeyer und Dr. Frank Schoppa, die jeweils mit ihren Teams die Verbandsgeschäftsstellen in Bremen und Hamburg leiten.

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