25. 04. 2018

TASPO Awards: Das sagt die Branche!

Ulrich Würstle (2. v. r.) bei der Verleihung des TASPO Awards in der Kategorie „Local Hero – Beste regionale Verankerung“. Foto: taspoawards.de/Andreas Schwarz

Mit seinen alle zwei Jahre stattfindenden „Tagen der Kindergärtnerei – Abenteuer Gärtnerei“ gewann Würstle Gartenland im vergangenen Jahr den TASPO Award in der Kategorie „Local Hero – Beste regionale Verankerung“. Wir sprachen mit Geschäftsführer Ulrich Würstle über seine Teilnahme bei den „Oscars der Grünen Branche“.

Wie sind Sie auf die TASPO Awards aufmerksam geworden?

Als TASPO Leser habe ich das immer schon verfolgt. Ich wollte schon mal mitmachen, aber habe es dann immer vor mir hergeschoben, bis es zu spät war.

Was war Ihr Ansporn teilzunehmen?

Das mit der Kindergärtnerei mache ich schon länger. Lustig ist, wenn sich andere Kollegen rühmen, dass sie zwei oder drei Gruppen haben – so konnte ich trocken auf meine 30 bis 35 Gruppen verweisen. Als dann auch noch Mediflora einen Preis gewonnen hat, habe ich gesagt: jetzt oder nie. Dazu kam, dass ich offiziell (aber nicht in Wirklichkeit) das Rentenalter erreicht habe und dies für mich ein schöner Abschluss wäre.

Wie hoch war Ihr Aufwand für die Bewerbung?

Ich habe ja nur das, was wir schon immer machten, vorgestellt, daher musste nichts extra gemacht werden. Die Arbeit hat hauptsächlich meine Mitarbeiterin im Büro erledigt, die sich über die Einladung ebenfalls sehr gefreut hat. Im November sind wir dann mit dem ganzen Betrieb – da ja auch alle bei der Kindergärtnerei involviert sind – zum Essen gegangen.

Inwiefern haben Sie von Ihrer Teilnahme profitiert?

Alle meine Mitarbeiter haben sich über den Preis persönlich gefreut, da sie alle in irgendeiner Weise daran beteiligt waren. Es war sehr gut für den Zusammenhalt im Betrieb.

Würden Sie noch einmal teilnehmen?

Ja, wenn ich eine gute Idee hätte, die auch Erfolg hat. Ich habe zwar Ideen, aber kann sie aus zeitlichen Gründen nicht so umsetzen wie ich möchte.

Was würden Sie zukünftigen Bewerbern mit auf den Weg geben?

Traut euch! Wenn ihr eine gute Idee habt und diese auch im Betrieb erfolgreich umsetzt, oder ihr mit eurem Betrieb ein außergewöhnliches Bild nach außen zeigt. Man muss nicht perfekt sein, weil die so ganz „Geschleckten“ kein Flair haben.

Wie haben Sie die Gala der TASPO Awards erlebt?

Ungünstig war für uns der Termin so kurz vor Allerheiligen, aber wenn man will geht alles. Der Abend hat sehr angenehm mit dem Empfang begonnen, einige nette Gespräche haben sich ergeben. Die Dekoration sowohl im Foyer als auch auf den Tischen war einmalig. Als Gärtner kennt man die Arbeit und weiß dies dann auch zu schätzen. Die Bedienungen waren sehr zuvorkommend, das Essen sehr gut. 

Die Programmabfolge war spannend, besonders natürlich, als es zu meiner Kategorie kam. Obwohl ich mir an sich sicher war, ist mir doch das Herz in die Hose gerutscht. Bis dann nach dem Trommelwirbel unser Name auftauchte. Sehr angenehm war die Begegnung mit Frau Rakers, sie zwinkert mir übrigens öfter mal in den Nachrichten kurz zu.

Der Ausklang mit Tanz hat die Zeit rasend schnell vergehen lassen. Lustig war es auch für mich, dass doch einige Fürstenfeldbruck kannten aus ihrer Zeit beim „Barras“, so konnte man gut darüber reden. Fazit: Es war einfach schön.

Diesen Beitrag
  • weiterleiten
  • drucken

Write new comment

Comments (0)

No comments found!

 Website: plehn media
© 2018 Haymarket Media GmbH - Alle Rechte vorbehalten -