28. 02. 2018

Spiess-Urania und Certis Europe: Fusion?

Mitsui & Co. Ltd., Mutterkonzern der Spiess-Urania Chemicals (Hamburg), will das deutsche, österreichische und zentraleuropäische Pflanzenschutz- und Vegetationskontrolle-Geschäft von Spiess-Urania mit seiner europäischen Tochtergesellschaft Certis Europe B.V. fusionieren.

Gesamten europäischen Pflanzenschutz-Markt abdecken

Mit diesem Schritt soll eine Einheit entstehen, die den gesamten europäischen Pflanzenschutz-Markt abdeckt. Das zukünftige deutsche und österreichische Pflanzenschutz-Geschäft soll eigenständig unter dem Namen Certis Europe agieren. Für die Bereiche Kundenbetreuung, Auftragsannahme und -verarbeitung, Beratung und Vertrieb, soll für den Kunden alles beim Alten bleiben, versichert die Geschäftsführung von Spiess-Urania.

Der Fokus der Spiess-Urania Chemicals soll künftig auf Produktion, Entwicklung und Verkauf von Kupfer-Chemikalien liegen, heißt es. Dazu will das Unternehmen auch weiterhin eng mit der in den USA ansässigen Kocide LLC kooperieren, um „ein wichtiger Lieferant und Partner für Certis Europe zu bleiben“, wie es in der Unternehmensmitteilung zur geplanten Fusion heißt.

Neue Produkte erfolgreich auf den Markt bringen

„Durch diesen Zusammenschluss werden wir unseren Kunden weiterhin alle Vorteile und Services anbieten können und gleichzeitig einen integrierten Ansatz bei Produktentwicklung, Registrierung und Marketing-Aktivitäten verfolgen können, welcher es uns erlaubt, neue Produkte effizient und erfolgreich auf den Markt bringen zu können“, erklären dazu die beiden Geschäftsführer der Spiess-Urania Chemicals, Scott Boothey und Dr. Nicolaus-Erik Clausen.

Und weiter: „Dies ist eine spannende Entwicklung und gleichzeitig eine Bestätigung des Engagements und Vertrauens, das unsere Gesellschafter in unser Geschäft in einem herausfordernden und sich stetig verändernden Marktumfeld haben.“

Anteilseigner müssen geplanter Fusion noch zustimmen

Die Geschäftsleitung der zusammengeschlossenen Unternehmen soll der bisherige CEO der Certis Europe B.V., Mark Waltham, übernehmen. Allerdings steht die Genehmigung der Transaktion durch die Anteilseigner noch aus, diese soll aber voraussichtlich noch im ersten Quartal 2018 erfolgen. Entsprechend würde die neue Firma ihren Betrieb ab April aufnehmen.

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