01. 09. 2017

Schwächerer Umsatz in der Ferienzeit

Mit Schnittblumen, Garten- und Zimmerpflanzen erzielte die Royal FloraHolland in der achten Periode dieses Jahres rund 247 Millionen Euro Umsatz. Foto: Royal FloraHolland
Erstellt von Gabriele Friedrich

Die achte Vier-Wochen-Periode 2017, vom 17. Juli bis 11. August, brachte der Royal FloraHolland einen Umsatz von 247 Millionen Euro. Dies ist der bislang niedrigste Umsatz in diesem Jahr, so die Versteigerung. Hauptsächlich verantwortlich dafür sei die Ferienzeit.

Durchschnittspreise steigen laut Royal FloraHolland geringfügig

Die Anlieferung von Schnittblumen und Topfpflanzen in diesem Zeitraum lag über ein Prozent höher als vor einem Jahr. Auch der durchschnittliche Preis lag geringfügig höher, was insgesamt zu einem um zwei Prozent höheren Umsatz führte. Aufgerechnet für 2017 ergibt das ein Umsatzwachstum von knapp über einem Prozent.

Bei den Schnittblumen insgesamt legte der Umsatz in der achten Periode um 1,7 Prozent zu. Die Anlieferung der Stiele stieg um 1,3 Prozent und der durchschnittliche Preis zeigte ein Plus von 0,4 Prozent. Besonders auffallend war laut Royal FloraHolland der Preisverfall bei Spray-Chrysanthemen mit einem Minus von 25 Prozent. Gleichzeitig stieg der Preis bei Eustoma um 33 Prozent.

Royal FloraHolland verbucht Umsatzplus bei Zimmerpflanzen

Bei Zimmerpflanzen stieg der Umsatz um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die angelieferten Stückzahlen blieben in etwa gleich, meldet die Royal FloraHolland. Der Grund für das Umsatzplus lag in den höheren Durchschnittspreisen. Bei Zantedeschia fiel der Preis um zehn Prozent, während Topfrosen im Preis um 18 Prozent steigen. Diese Erhöhung bei Topfrosen lag dem Vermarkter zufolge in der um 18 Prozent geringeren Anliefermenge begründet.

Bei Gartenpflanzen wuchs der Umsatz um sechs Prozent in der achten Verkaufsperiode 2017. Der Anstieg ging auf ein Plus von drei Prozent in der Menge und ein um drei Prozent höheres Preisniveau zurück. Zwei Produkte fielen im Preis laut Royal FloraHolland besonders auf: Hebe sank um acht Prozent, Platycodon stieg um zwölf Prozent.

Anteil des Direkthandels steigt bei Schnittblumen, Zimmer- und Gartenpflanzen

Der Anteil des Direkthandels erhöhte sich bei den Schnittblumen um 2,3 Prozent auf 35,8 Prozent. Das gilt laut Royal FloraHolland für alle Produkte: Bei Gerbera und Lilien sind es weit über 50 Prozent, der Anteil bei Hortensia nur etwa 15 Prozent. Auch bei den Zimmerpflanzen legte der Direkthandel wiederum zu, mit einem Plus von 1,3 Prozent auf fast 80 Prozent.

Bei den Gartenpflanzen stieg der Anteil des Direkthandels ebenfalls – um vier Prozent auf jetzt 5,9 Prozent. Auffallend findet die Royal FloraHolland, dass ein Produkt wie Calluna weiterhin im Direkthandel zurückbleibt.

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