18. 03. 2017

Marketing für "Pink Kisses"-Topfnelke

"Pink Kisses" sollen bei jungen Frauen als Symbol der Freundschaft etabliert werden. Foto: Selecta one
Erstellt von Verena Groß

Die Internetseite für die Vermarktung von Pink Kisses ist bereits online, am 1. April startet die Kampagne offiziell im Internet. Mit einem „deutlich sechsstelligen Betrag“ treibt Selecta one die Markenentwicklung der Mininelke weiter voran.

Eine großangelegte Kommunikationskampagne soll dafür sorgen, dass Frauen zwischen 18 und 35 Jahren die Topfpflanze als Symbol der Freundschaft kaufen und verschenken. Vom 1. April werden Pink Kisses massiv in sozialen Medien sowie in Frauen- Zeitschriften präsent sein. Damit übernimmt ein Züchter, der ganz am Anfang der Wertschöpfungskette steht, eine Aufgabe, die im Gartenbau bislang vor allem als Sache des Handels angesehen wurde.

Fotowettbewerb für Freundinnen

Statt des üblichen Pflanzenetiketts mit Pflegehinweisen steckt im Topf ein frecher, moderner Stecker mit Kussmund. Dieses Logo würde auch in eine Parfümerie oder in ein junges Bekleidungsgeschäft passen. Freundinnen weden aufgerufen, sich den Stecker vor den Mund zu halten und ein Selfie zu machen. Die Fotos werden unter anderem im Sozialen Netzwerk Instagram veröffentlicht. Zu gewinnen gibt es einen Mädelstrip nach Berlin mit zwei Übernachtungen „im coolsten Hotel der Stadt“, dem „nhow Berlin“.

Als Impulsartikel vermarkten

„Wir wollten keine der üblichen Kommunikation, ja wir nennen das Produkt noch nicht einmal Nelke“, erklärt Marketingchef Richard Petri in der altuellen TASPO. Denn „Pink Kisses“ soll als Impulsartikel platziert werden, den Kunden kaufen, weil er gut aussieht und weil sie die Botschaft mögen. Die positiven Eigenschaften der Pflanze sind Voraussetzung dafür, dass die Kampagne ein Erfolg wird, sie werden aber nicht wie sonst üblich in den Mittelpunkt gestellt. Als Bestandteil der Kampagne „1000 gute Gründe“ waren die kleinen Nelken im vergangenen Jahr bereits ein Erfolg.

Mehr über die Hintergründe der Kampagne und ein Interview mit Richard Petri darüber, welche Unterstützung er sich vom Handel erhofft, gibt es in der aktuellen TASPO-Ausgabe zu lesen.

Diesen Beitrag
  • weiterleiten
  • drucken

Write new comment

Comments (0)

No comments found!

 Website: plehn media
© 2017 Haymarket Media GmbH - Alle Rechte vorbehalten -