19. 02. 2018

Landgard und RWZ: kein Joint Venture

Landgard beschreitet im Bereich Profi-Gartenbaubedarf weiterhin eigene Wege. Foto: Gabriele Friedrich

Vor fast einem Jahr hatten Landgard und die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) bekannt gegeben, ihre jeweiligen Geschäftsbereiche im Profi-Gartenbaubedarf zusammenlegen zu wollen. Jetzt haben es sich die beiden Genossenschaften offenbar anders überlegt.

Landgard und RWZ halten an eigenständigen Strategien fest

Vielmehr wollen die beiden Unternehmen auch weiterhin ihre jeweils eigenständige Strategie im Bereich des Profi-Gartenbaubedarfs fahren, wie heute bekannt wurde.

Die beabsichtigte Zusammenlegung der Geschäftsbereiche liegt damit auf Eis, der beim Bundeskartellamt eingereichte Antrag für das geplante Joint Venture sei bereits vor einiger Zeit zurückgezogen worden, heißt es. Grund für den Rückzieher sei eine umfassende Neubewertung der Marktgegebenheiten.

Stagnation des Profi-Gartenbau-Markts löst Joint-Venture-Pläne aus

Ursprünglich ins Rollen gekommen waren die Pläne für die geplante Kooperation zwischen Landgard und der RWZ durch eine festgestellte Stagnation des deutschen Markts für Profi-Gartenbau und den hohen Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck der Branche. Durch die Gründung eines gemeinsam geführten, breit aufgestellten Anbieters von Garten-Bedarfsartikeln hatten die beiden Genossenschaften beabsichtigt, sich auch künftig erfolgreich bei Kunden und Mitgliedsbetrieben zu positionieren und die genossenschaftliche Struktur zu stärken.

Als Joint Venture hätten Landgard und die RWZ  ein breites Sortiment mit Schwerpunkten bei Töpfen/Verpackung, Erden/Substraten, Dünger/Nährsalzen, Saatgut/Jungpflanzen, Werkzeugen/Technik, Pflanzenschutz und weiteren Gartenbau-Bedarfsartikeln anbieten wollen.

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