01. 09. 2017

Herbst-Aktionswoche in Gärtnereien

Mit einer Zusammenstellung aus verschiedenen Herbstblühern wie Bartblume, Herbstanemone, Fette Henne, Chrysantheme und Sonnenhut lässt sich auch im Spätsommer ein farbenfroher Topfgarten arrangieren. Foto: Kientzler

Mit einem leuchtenden Topfgarten lässt sich auch im Spätsommer mit wenigen Handgriffen ein herbstlicher Blickfang zusammenstellen und damit eine entspannte Gartenatmosphäre erzeugen. Welche Pflanzen sich dafür eignen und was bei der weiteren Planung beachtet werden muss, können Interessierte vom 16. bis zum 23. September im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Herbstlich Willkommen“ des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes (BGV) von regionalen Gärtnereien und Experten erfahren.

Herbstblüher: Akzente setzen im Spätsommer

Wenn die Tage und die Sonnenstunden wieder kürzer werden, beginnt die Zeit der Herbstblüher und damit zahlreiche Möglichkeiten der Gestaltung von Garten, Balkon, Terrasse oder dem Eingangsbereich in spätsommerlichen Farbtönen. Im Rahmen der herbstlichen Aktionswoche der Gartenbau-Landesverbände können sich Besucher Mitte September in 120 Gärtnereien in Bayern, sowie 70 weiteren im gesamten Bundesgebiet von herbstlichen Pflanzungen inspirieren lassen.

Welche Gefäße und welche Erden sind geeignet? Wie groß sollte der Abstand zwischen den Pflanzen sein und welche Blattschmuckpflanzen-Kombinationen sind möglich? Diese und weitere Fragen beantworten die Expertinnen und Experten und zeigen neben hilfreichen Tipps und kreativen Aktionen für große und kleine Besucher neue Ideen für die Gestaltung von herbstlichen Pflanzenkombinationen.

Pflanzen- und Topf-Auswahl leicht gemacht

Im Spätsommer verändert sich das Licht. Das im Vergleich zu den Sommermonaten geringere Tageslicht der Sonne lässt dafür die Farben von Blüten und Blättern besonders intensiv leuchten. Um einen möglichst herbstlichen Blickfang zu erhalten, bieten sich warme Farben wie Gelb-, Rot- und Violetttöne an. Bei der Wahl geeigneter Herbstblüher wird auf eine Vielfalt  von Blatt-, Blüten- und Beeren-Schönheiten zurückgegriffen. Diese lassen sich über das Beet hinaus auch in Töpfen und Pflanzgefäßen arrangieren. 

Für die Gefäße eignen sich hohe Gräser wie Federborstengras (Pennisetum) oder Blutgras (Imparata) in Kombination mit hohen und kleinen Herbstblühern wie Sonnenhut (Rudbeckia), Fette Henne (Sedum telephium) und Bartblume (Caryopteris clandonensis) sowie Astern oder Chrysanthemen. Mit Beerenschmuck (Rebhuhnbeeren oder Skimmie), Blattschmuckpflanzen in Form von Purpurglöckchen oder Wolfsmilch sowie einem hängenden Element wie beispielsweise Efeu werden sie zu einem zusätzlichen Blickfang. 

Bei den Pflanzgefäßen liegen Töpfe in warmen und gedeckten Farben, aber auch geflochtene Exemplare und Materialien wie Zink im Trend. Für die Anordnung bietet sich eine ungerade Anzahl an Einzelelementen an, die optisch angenehmer wirken. Um die Gefahr vor Frostschäden zu verringern, die für Kübelpflanzen größer ist als für Beetpflanzen, stehen die Gärtnerinnen und Gärtner vor Ort für Tipps und Tricks zur Verfügung.

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