29. 12. 2017

Gartenpflanze Januar: die Kamelie

Kamelien sorgen mit ihren rosenähnlichen Blüten in der kalten Jahreszeit für farbenfrohe Highlights. Foto: Blumenbüro Holland

Wenn der Rest des Gartens noch kahl ist, blüht der immergrüne Kamelienstrauch bereits üppig – und weder Schnee noch Kälte können den Winterblüher aufhalten. Grund genug, um die Kamelie zur Gartenpflanze des Monats Januar zu wählen.

Japanische Rose in über 2.000 Kultursorten erhältlich

Die Camellia japonica überzeugte die Initiative des Blumenbüro Holland mit ihren rosenähnlichen Blüten, die einen Durchmesser von bis zu zwölf Zentimetern erreichen können. Sie machen die japanische Rose in Kombination mit ihren großen, glänzenden Blättern zu einer ansprechenden Erscheinung für jeden, der sich nach etwas Grün und Farbe auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon sehnt.

Rund 2.000 verschiedene Kultursorten gibt es von der Camellia japonica, deren Blüten einfach, halbgefüllt oder gefüllt sein können. Die am häufigsten vorkommenden Farben sind dabei Rot, Weiß und Rosa. Durch die ungewöhnliche Blütezeit ist sie eine der am häufigsten gemalten Gartenpflanzen, da der Garten im Winter und im zeitigen Frühjahr noch wenig andere Inspirationen bietet.

In ihren Herkunftsländern Japan, Taiwan und Korea wächst die Pflanze nicht im Garten, sondern bevorzugt auf bewaldeten Hängen in einer Höhe von 300 bis 1.100 Metern. In China ist die Kamelie sogar ein Glückssymbol für das landestypische Neujahrsfest.

Kamelie anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes verkaufsstak in Szene setzen

Wenn Sie Kamelien einkaufen, prüfen Sie die Anzahl der blühfähigen Knospen sowie deren Reifegrad. Eingetrocknete Knospen oder Knospenfall sind ein Zeichen dafür, dass die Kamelie nicht optimal blühen wird und sich dementsprechend schlechter verkaufen lässt. Achten Sie zudem auf den Pflanzenpass, der nachweist, dass der Produzent alle phytosanitären Vorschriften der Europäischen Union befolgt hat. Diesen finden Sie auf dem Etikett oder dem Label importierter Pflanzen.

Für eine verkaufsstarke Warenpräsentation betonen Sie im Idealfall den besonderen Blütezeitpunkt der Camellia japonica. Hierfür arrangieren Sie die Pflanzen im winterlichen Ambiente und stellen verschiedene Blütenfarben nebeneinander auf. Anlässlich des chinesischen Neujahrsfests am 16. Februar lassen sich auch fernöstliche Elemente, wie Lampions oder ein historischer Druck mit einer Kamelien-Abbildung integrieren, die einen interessanten Blickfang innerhalb des anfänglichen Frühjahrssortiments bietet. Erläutern Sie kurz die Symbolik, stellen Sie eine Schale mit Glückskeksen dazu und die Kamelie wird zu einer „Die-muss-ich-mitnehmen“-Pflanze.

Camellia japonica: Pflegetipps für Ihre Kunden

Ein gutes Verkaufsargument für die Kamelien ist neben der frühen Blüte auch der Aspekt, dass die Pflanzen keinen Schnitt benötigen. Konsumenten sollten die Camellia japonica am besten an einem geschützten Ort im Halbschatten platzieren. Außerdem bevorzugt sie einen sauren, leicht feuchten Boden, der einen Regenguss gut ableiten kann. Aufgrund ihrer Standortansprüche lassen sich die Sträucher gut mit anderen säureliebenden Pflanzen wie Koniferen, Rhododendron, Eriken, Skimmia und Scheinbeere kombinieren.

Damit ihre Kunden lange Freude an ihrer japanischen Rose haben, vergessen Sie nicht zu erwähnen, dass die Pflanze trotz ihrer Winterhärte bei starkem oder langem Frost abgedeckt werden muss, um Frostschäden vorzubeugen. Gerade im Topf sollten die Kamelien zudem vor Austrocknung geschützt werden. Für das Ansetzen neuer Knospen können Sie zuletzt noch das Düngen im März und Juni empfehlen.

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