11. 05. 2018

Dammbruch fordert 47 Menschenleben

Im kenianischen Rift Valley sind 47 Menschen getötet worden. Der Damm des Stausees einer Schnittblumenplantage war gebrochen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Starkregen lässt Wasserreservoir für Schnittblumen brechen

Die Stauvorrichtung auf dem Gipfel eines Berges im Nakuru Gebiet hatte den Druck der Wassermassen, hervorgerufen durch wochenlangen Starkregen, nicht mehr ausgehalten. Der Damm diente der Solai Farm, die auf 1.400 Quadratmetern Schnittblumen für den Großhandel in den Niederlanden und Deutschland produziert, als Wasserreservoir, so der Betreiber Optimal Connection.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, überschwemmten die Wassermassen zwei Dörfer. Dort hätten die Menschen gerade beim Abendbrot gesessen. Nach Angaben der Behörden könnte die Anzahl getöteter Menschen in den nächsten Tagen noch steigen.
 

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