![]()
![]()
|
|
Gartenbau-Versicherung muss Steuern nachzahlen 2009 war für die
Gartenbau-Versicherung VVaG ein mittleres Schadenjahr, in dem sie
Beitragszuwächse von 3,6 Prozent erzielen konnte. Allerdings trübt eine
Nachforderung des Finanzamtes den ansonsten zufriedenstellenden
Geschäftsverlauf erheblich. Bei der
Mehrgefahrenversicherung für Freiflächen werden für den Versicherungsbeitrag
19 Prozent Versicherungssteuer fällig. Bei der reinen Hagelversicherung
beträgt die Versicherungssteuer dagegen 0,2 Promille von der
Versicherungssumme. Eine Sonderprüfung der Finanzbehörden ergab nun - bedingt
durch eine andere Einstufung - eine Nachforderung in Höhe von 3,56 Millionen
Euro. Mehr dazu in Gärtnerbörse 8. Schwere Unwetter verwüsten Gartenbaubetriebe Am Montag, dem 12. Juli
2010, wüteten schwere Unwetter über Deutschlands Westen und Nordwesten. Die
Gewitter zeichneten sich vor allem durch vorausgehende Starkwinde mit Windgeschwindigkeiten
von lokal bis zu 130 Kilometern pro Stunde aus. In mehreren Fällen waren
zudem Tornados kleineren Ausmaßes eingelagert. Bei den Niederschlägen
handelte es sich meist um Starkregen, nur in einzelnen Fällen trat hier auch
Hagel auf. Während die Gartenbau-Versicherung Schadensmeldungen aus nahezu
ganz Nordrhein-Westfalen und teils auch aus Niedersachsen erreichten,
konzentrierte sich das Hauptschadengebiet auf den Niederrhein. Hier waren bis
Dienstagmittag (13. Juli) insgesamt etwa 120 Schadensmeldungen zu
verzeichnen, die sich zwischen Nettetal (Kreis Viersen)
und Kevelaer (Kreis Kleve) ereigneten. In den meisten Fällen
handelte es sich hierbei um Glasschäden kleineren bis mittleren Ausmaßes.
Allerdings waren auch einige große Einzelschäden zu verzeichnen. Zu
erheblichen Schäden an einem Foliengewächshaus mit F-Clean-Eindeckung
führte das Unwetter vom 12. Juli - hier vermutlich durch einen eingelagerten
Tornado - im Kreis Viersen. Die Schadensumme liegt
nach Schätzung der Gartenbau-Versicherung im Bereich von bis zu einer Million
Euro, da auch die Gewächshauskonstruktion in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auch an
Freilandkulturen - hier insbesondere an Schnittblumen und blühenden
Topfstauden südlich von Straelen - kam es zu nennenswerten Schäden. Die
Gartenbau-Versicherung schätzt das Ausmaß der versicherten Schäden auf
insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Seit Eingang der ersten Schadensmeldungen
sind Mitarbeiter der Gartenbau-Versicherung und Schätzer vor Ort, um in den
betroffenen Betrieben für eine zügige Schadensregulierung zu sorgen. 19.07.2010 Gärtner-Ecklohn steigt in NRW um zwei Prozent Am 7. Juli 2010 haben
die Gartenbauverbände Nordrhein-Westfalen und die IG Bauen-Agrar-Umwelt
einen Tarifabschluss für den Erwerbsgartenbau in NRW getätigt. Der
Tarifvertrag hat eine Laufzeit ab dem 1. April 2010 und ist erstmals kündbar
zum 31. März 2012. Der Ecklohn im
Erwerbsgartenbau und in der Floristik erhöht sich danach ab dem 1. August 2010
um 2,0 Prozent von 10,87 auf 11,09 Euro. Der Ecklohn der Friedhofsgärtner
steigt um 22 Cent, von 11,65 auf 11,87 Euro. Auch die Gehälter werden
zeitgleich um 2,0 Prozent angehoben. Damit liegt das neue Eckgehalt bei 2406,74
Euro. Die unteren Gehaltsgruppen erhalten eine höhere Anhebung. Zusätzlich bekommen
alle Vollzeitbeschäftigten zwei Sonderzahlungen in Höhe von 100 Euro, fällig
am 1. November 2010 und am 1. Juni 2011. Die teilzeitbeschäftigten
Arbeitnehmer erhalten diese Zahlung anteilig. Die Ausbildungsvergütung
erhöht sich ab dem 1. August 2010 auf 450 im ersten, 500 im zweiten und 570
Euro im dritten Ausbildungsjahr. Daneben wurde vereinbart, in den Lohngruppen
der ungelernten Arbeitnehmer die noch vorhandenen Altersgrenzen zu streichen. Software-Projekt: Prima Klima im Gewächshaus Eine Forschungsgruppe
der Fachhochschule Osnabrück (FH) entwickelt derzeit eine Software, um die
Klimasteuerung in Gewächshäusern zu verbessern. Neben den eigenen Erfahrungen
sollen Gärtner im Unterglasanbau künftig auf Daten zurückgreifen können, die
als Basis der Fehlererkennung dienen. Das Projekt, kurz Klipa
genannt, hat Modellcharakter. Klipa steht für
Klima- und Pflanzenparameter. Dazu erfassen Kameras
automatisch fortlaufend die Wachstumsleistung und Biomasseproduktion der
Pflanzen. Gleichzeitig registriert ein Computer alle zu dem jeweiligen
Zeitpunkt bestehenden Klimafaktoren, wie etwa Temperatur, Luftfeuchtigkeit
oder Sonneneinstrahlung. Diese Daten werden dokumentiert und eine Datenbank wird
generiert. Im Herbst vergangenen
Jahres startete das Projekt, es läuft noch bis Mitte 2012. Im selben Jahr ist
der erste Probeeinsatz des Systems geplant. Ob und wie das System vermarktet
wird, ist derzeit noch nicht geklärt. Mehr unter www.klipa.fh-osnabrueck.de. CC: Einführung des RFID-Chip erneut
verschoben Um den CC-Container-Pool
vor gefälschten minderwertigen Containern zu schützen, soll zukünftig in die
neuen CC-Schlösser ein RFID-Chip integriert sein. Nachdem
zunächst Anfang 2010 als Termin der Einführung geplant war, verschob
Container Centralen ihn auf den 1. November 2010 und
nun erneut auf den 10. Januar 2011. Je näher der Tag für
die Einführung von RFID rückt, umso zahlreicher seien die Unsicherheiten und
Fragen der Nutzer des CC-Container-Pools geworden, teilt CC als Begründung
mit. Man nehme diese Anregungen, Fragen und Feststellungen des Marktes sehr
ernst. Die an diesem Projekt beteiligten RFID-Partner
- FloraHolland, Landgard, VGB (die holländische
Union der Blumengroßhändler), Gasa Group und CC -
hätten daher einer erneuten Verschiebung zugestimmt. Neuer Geschäftsführer der BFGS heißt Meyer Tobias T. Meyer (Bad
Homburg) ist neuer Geschäftsführer der Buchstelle für Gartenbau und verwandte
Betriebe Steuerberatungs-Gesellschaft (BFGS). Er folgt auf Horst-Dieter Riepe, der zum 20. April dieses Jahres nach mehr als
25-jähriger Amtszeit als Geschäftsführer ausschied. Meyer ist seit 2007
Geschäftsführer der DBB DATA Steuerberatungs-Gesellschaft. Er hat über
zehnjährige Erfahrung in Beratung und Prüfung mittelständischer Betriebe. Als
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater arbeitete Meyer sich in den vergangenen
Jahren vermehrt in die grüne Branche ein. Weiterhin führt er die
Zusatzqualifikation Landwirtschaftliche Buchstelle. Die 1927 gegründete BFGS
hat sich auf die Betreuung von Gartenbaubetrieben aller Sparten sowie land-
und forstwirtschaftlichen Betrieben spezialisiert. Zusammen mit der DBB DATA
hat die BFGS bundesweit 16 Niederlassungen. 16.07.2010 öga-Medienaward: Preis ging an Ricoter Erstmals wurde ein
"öga-Medienaward, Kommunikationspreis der
Grünen Branche" verliehen. Der mit 8000 Franken - knapp 6000 Euro -
dotierte Preis ging an Ricoter Erdaufbereitung. Für
den Preis infrage kamen Unternehmen, die durch ihre Marketing- und
Werbemaßnahmen auffallen und zugleich Aussteller der Schweizer
Gartenbau-Fachmesse sind. Sechs Unternehmen waren nominiert. Ricoter erhielt den Preis, weil das
Unternehmen seine Firmenphilosophie konsequent umsetze und über die
Landesgrenzen durch einprägsames Marketing sowie engagierte Öffentlichkeitsarbeit
wirke. Das Unternehmen setzt auf optisch ansprechende Werbung auf Basis von
Qualität und Lifestyle. 2010 hatte man die vorjährige Miss Earth Schweiz als
"Markenbotschafterin" für Plakate und Inserate gewonnen. An den beiden
Standorten in Aarberg und Frauenfeld sind etwa 40 Mitarbeiter für Ricoter tätig. Das Unternehmen produziert jährlich über
200.000 Kubikmeter Substrat. Dabei wird der Torfanteil weitgehend reduziert.
Das Sortiment umfasst über 50 Erden. Der öga-Medienaward
wurde vom Schweizer Verlag Der Gartenbau und dem Verlag Eugen Ulmer
(Stuttgart) ausgelobt. BAföG-Änderung im Vermittlungsausschuss An den
Vermittlungsausschuss überwiesen haben die Länder das Gesetz zur Änderung des
Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) in ihrer Sitzung am 9. Juli 2010.
Sie verlangen, dass der Bund die aus dem Gesetz resultierenden Mehrausgaben
allein trägt. Mit dem Gesetz will der
Bundestag das BAföG weiterentwickeln. Neben der Erhöhung der Bedarfssätze und
der Freibeträge sieht er daher auch strukturelle Anpassungen an Entwicklungen
in den Ausbildungsgängen der Schulen und Hochschulen vor. Die Bedarfssätze sollen
um zwei, die Freibeträge um drei Prozent steigen. Daneben soll die allgemeine
Altersgrenze der Ausbildungsförderung von 30 Jahren für Masterstudiengänge
auf 35 Jahre angehoben werden. Grundsätze zur guten fachlichen Praxis erneuert Die Grundsätze für die
Durchführung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz wurden
überarbeitet. Die Veröffentlichung erfolgte am 21. Mai im Bundesanzeiger. Die
Neufassung sieht vor, die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln gemäß § 6
Absatz 4 PflSchG aufzuzeichnen. Soweit Schläge
vorhanden sind, hat dies schlagspezifisch zu geschehen. Damit wird § 5 des
Bundesnaturschutzgesetzes umgesetzt. Aufzuzeichnen sind: Name
des Anwenders, Anwendungsfläche und -datum,
verwendetes Pflanzenschutzmittel, Aufwandmenge sowie Anwendungsgebiet. Die
Aufzeichnung soll zeitnah erfolgen. Dies bedeutet im Regelfall spätestens
vier Wochen nach der Anwendung. In Ausnahmefällen werden acht Wochen
akzeptiert, etwa wenn die Behandlung durch einen Lohnunternehmer durchgeführt
wurde. Anwendungsfläche meint die Bezeichnung der
Fläche. Bei Tankmischungen müssen alle enthaltenen Pflanzenschutzmittel
dokumentiert werden. Die Aufzeichnungen sind mindestens zwei Jahre
aufzubewahren, gerechnet ab Beginn des Jahres, das auf das Jahr des
Entstehens der Aufzeichnung folgt. Die gute fachliche
Praxis ist gesetzliche Vorschrift und verbindlich zu befolgen. Die
aktualisierte Fassung ergänzt die bestehenden rechtlichen Regelungen. Die
Neufassung finden Sie unter www.bmelv.de,
Rubrik Service/Publikationen. 14.07.2010 "Wer ausbildet, stabilisiert die Volkswirtschaft" Wie überragend wichtig das
Engagement in der Berufsausbildung für jede Branche ist, hob der Direktor des
Schweizerischen Gewerbeverbandes, Hans-Ulrich Bigler,
beim Gästeempfang zur Messeeröffnung auf der Schweizer Gartenbau-Fachmesse öga hervor. Personen mit Berufsausbildung hätten ein
dreimal geringeres Risiko, arbeitslos zu werden. Wer junge Leute fähig macht,
in den Arbeitsmarkt einzusteigen, leiste daher einen wichtigen
gesellschaftspolitischen Beitrag und stabilisiere die Volkswirtschaft. Gärtner auf Schloss Ippenburg freigesprochen Am 25. Juni 2010 fand
auf der Landesgartenschau in Bad Essen die Freisprechung von 50 neuen
Gärtnern statt. Acht der insgesamt 50 Absolventen lernten im
Produktionsgartenbau, 42 im Garten- und Landschaftsbau. Eine Ausbildung im
Gartenbau lohne sich mehr denn je. Den Absolventen stehe ein günstiger
Arbeitsmarkt offen. Der Gärtnerberuf biete vielfältige
Weiterbildungsmöglichkeiten vom Meister bis zum Studium. Einige
Ausbildungsplätze im Gartenbau seien noch frei. Interessenten haben auch
kurzfristig noch eine Chance. Dies erklärten Claudia Middendorf
und Simone Heckmann, Ausbildungsberaterinnen der Landwirtschaftskammer
Niedersachsen. 12.07.2010 Minijobber: Fragebogen zu den Beschäftigungen Wer als Arbeitgeber
Minijobber einstellt, hat im Idealfall bereits bisher jeden neuen Mitarbeiter
einen ausführlichen Fragebogen ausfüllen lassen. Dabei geht es besonders um
die schriftliche Bestätigung des Minijobbers, dass er dem Arbeitgeber die
Aufnahme weiterer Jobs anzeigen wird. Genau aus diesem Grund werden solche
Fragebögen bald zur Pflicht. Ab dem 1. Januar 2011
hat jeder Betrieb eine Erklärung des geringfügig Beschäftigten über weitere
Beschäftigungen zu den aufzubewahrenden Personalunterlagen zu nehmen.
Gleichzeitig wird ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben, dass eine
Bestätigung des Arbeitnehmers in den Unterlagen enthalten sein muss, wonach
er dem Arbeitgeber die Aufnahme weiterer Beschäftigungen anzuzeigen hat. Vorgesehen ist diese
Änderung der Beitragsverfahrensverordnung mit dem
"Dritten Gesetz zur Änderung des SGB IV und anderer Gesetze". Im
Ergebnis bedeutet dies für die meisten Unternehmen jedoch nur eine
Klarstellung, da aufgrund der Aussagen in den Geringfügigkeitsrichtlinien
bereits mehrheitlich die Entgeltunterlagen durch eine Erklärung ergänzt
wurden. Neu ist allerdings die Bestätigung des Arbeitnehmers, von seiner
Anzeigepflicht in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Erste deutsche Betriebe mit FLP-Zertifikat Aktuell erhielten zwei
ostwestfälische Blumenanbaubetriebe das FLP-Zertifikat
(Flower Label Program)
für umweltverträglichen und sozialverantwortlichen Blumenanbau: Blumenhof Schwagmeier aus Herford und der Betrieb Schöwerling aus Halle. Beide gehören zu den
ersten fünf Zierpflanzenbetrieben bundesweit, die sich an dem Projekt "Blumen.natürlich" - gefördert durch die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) - beteiligen und nun ihre zertifizierten
Waren auch in Bielefeld anbieten. Dort ist seit zehn Jahren die
Fairschenk-Kampagne im Einsatz, um das Angebot von FLP-Blumen
aus umwelt- und sozialverträglicher Produktion im Handel zu erhöhen, aber
auch die Nachfrage danach zu fördern. Bislang beschränkte
sich die FLP-Zertifizierung ausschließlich auf
Import-Schnittblumen. Das auf der IPM 2010 in Essen vorgestellte
Prüfverfahren des FLP sieht nun auch die Module "FLP regional" für
im Umkreis von maximal 200 Kilometer vermarktende Betriebe und "FLP bio" für zertifizierte
Bio-Betriebe, die auch die FLP-Kriterien einhalten,
vor. Kompromissvorschlag zur Solarförderung erzielt Der
Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich am 5. Juli 2010
auf einen Kompromiss zur Absenkung der Solarförderung geeinigt. Danach sollen
die Vergütungssätze in zwei Stufen gesenkt werden. Rückwirkend zum 1. Juli
dieses Jahres werden die Vergütungssätze für Strom von Hausdachanlagen um 13
statt wie geplant 16 Prozent, für Freiflächenanlagen um zwölf und für Anlagen
auf Konversionsflächen um acht Prozent gesenkt. In einer zweiten Stufe werden
die Vergütungssätze für Anlagen, die nach dem 30. September 2010 in Betrieb
genommen werden, zusätzlich um drei Prozent gekürzt. 09.07.2010 Silvano Frigo hört bei Florcoop Lago Maggiore auf Silvano Frigo, bekannt als Koordinator, Organisator und
Ansprechpartner für die Aussteller der italienischen Messehalle auf der IPM,
hat sich am 30. Juni 2010 aus seinen Funktionen bei der Florcoop
Lago Maggiore Pflanzengenossenschaft im italienischen Nebbiuno
zurückgezogen. Nach 48 Jahren
Berufstätigkeit möchte er etwas kürzer treten. Weiter betreuen wird er die
italienischen Messeaktivitäten auf der IPM. Auch seine Präsidentschaft von Consorzio Fiori Tipici Lago Maggiore wird Frigo
beibehalten und die diesem Gütesiegel angeschlossenen Betriebe weiter
vertreten. Christian Wulff eröffnet Emsflower-Probegarten Niedersachsens bisheriger
Ministerpräsident Christian Wulff eröffnete den Emsflower-Probegarten
in Emsbüren am 25. Juni 2010 offiziell mit der Pflanzung eines Ginkgo biloba. Firmeninhaber Bennie Kuipers hatte die Idee
zum Probepark. In ihm haben Züchter die Gelegenheit, ihre Neuheiten zu
pflanzen. Jedes Jahr besuchen
rund 300.000 Touristen Emsflower. Wichtig ist dem
Unternehmen, Resonanz der Verbraucher auf die Sorten zu erhalten. Im
Probegarten sind derzeit auf 1,7 Hektar 760 verschiedene Sorten aufpflanzt.
Eine Attraktion im Probegarten ist zudem die Darstellung "Mini-Emsflower" im Verhältnis 1 zu 10. Ergo-Zusatzversicherung für den Pflegefall Die Krankenkasse für
den Gartenbau hat mit den Ergo Direkt Versicherungen
einen weiteren Kooperationspartner gefunden. Er gehört wie die Neckermann
Versicherungen zur Ergo Versicherungsgruppe und ergänzt das gesetzliche
Leistungsangebot der Krankenkasse für den Gartenbau durch private
Zusatzversicherungen. Diese werden den Versicherten der Krankenkasse für den
Gartenbau mit einem Beitragsrabatt angeboten. Der private Pflegezusatztarif
ergänzt zu Sonderkonditionen das Leistungsangebot der gesetzlichen
Pflegeversicherung. Der Tarif "Pflege-Premium" der Ergo Direkt Versicherungen
umfasst den Angaben zufolge nach ärztlicher Feststellung der
Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe I bis III) folgende Leistungen: Ein
Pflege-Tagegeld, je nach festgestellter Pflegestufe in der Pflegestufe III
100 Prozent des vereinbarten Pflegetagegeldes, in der Pflegestufe II 70
Prozent und in der Pflegestufe I 40 Prozent. Tarifliche Leistungen erfolgen
ohne Kostennachweis und sind einkommensteuerfrei. Das Mindest-Tagegeld
beträgt je nach Wunsch fünf Euro und das Höchst-Tagegeld 150 Euro. Zur
bedarfsgerechten Ermittlung des Pflegetagegeldes gebe es eine unterstützende
Beratung. Weitere Infos unter Tel. 0800-2551010 (gebührenfrei) oder unter www.kkgartenbau.ergodirekt.de. Sieben Prozent Mehrwertsteuer erneut kritisiert Der Bundesrechnungshof
kommt am 28. Juni 2010 in einem Sonderbericht zu dem Schluss, dass der
ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für gartenbauliche
Erzeugnisse und Heimtierfutter nicht mehr zeitgemäß ist. Er sieht keine
tragfähige Begründung, die Steuerermäßigung beizubehalten. Die Begünstigung
gartenbaulicher Erzeugnisse widerspreche dem Sinn und Zweck des ermäßigten
Steuersatzes. Blumen und Ziergehölze seien lediglich "normale"
Verbrauchsgüter und keine Grundversorgungsgüter. Ihre steuerliche
Bevorzugung gegenüber anderen unentbehrlichen Produkten des täglichen Bedarfs
(wie zum Beispiel Mineralwasser, Kleidung oder Medikamente) sei nicht zu
rechtfertigen, heißt es in den Vorschlägen an die Bundesregierung für eine
künftige Ausgestaltung der Steuerermäßigung. Der Bundesrechnungshof fordert
eine grundlegende Reform des deutschen Mehrwertsteuersatzes und empfiehlt der
Bundesregierung und dem Bundestag in dem Sonderbericht, vor allem den
ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent zu prüfen. 07.07.2010 Neue Belichtungs-Armatur von Hortilux Schréder Mit der HSX-Armatur bietet Hortilux Schréder B.V. (NL-Monster) eine neue
Assimilationsbeleuchtung. Die Armaturen sind mit Gütezeichen, zum Beispiel
dem GOST-R Zertifikat, ausgestattet und somit auch für den Export
interessant. Die Geräte zeichnen sich nach Angaben des Herstellers durch ein
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Langlebigkeit aus. Die HSX ist eine
herkömmliche Armatur mit einem schlanken, soliden Aluminiumgehäuse und eignet
sich für 600-Watt-/400-Volt-Anlagen. Durch die schlanke Ausführung wird der
Lichteinfall in das Gewächshaus wenig beeinträchtigt. Der HSX wird
standardmäßig mit einer Filter-Spule und einem Deep-Reflektor
geliefert. Nach Anbieter-Angaben
verfügt die Armatur über einen durchdachten Wärmehaushalt und erreicht damit
eine lange Lebensdauer sowie niedrige Jahreskosten. Der Reflektor ist mit
Flügelmuttern befestigt und im Handumdrehen abnehmbar, wenn
Reinigungsarbeiten oder ein Austausch erforderlich werden. Die HSX-Armatur verfügt weiterhin über alle
Basiseigenschaften des Hortilux-Produktprogramms.
Mehr unter www.hortilux.com. IGA Berlin 2017: Durchführungs-GmbH gegründet Am 24. Juni 2010 wurde
die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 GmbH gegründet (IGA).
Gesellschafter sind die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) und
die landeseigene Grün Berlin GmbH. Zum Geschäftsführer der IGA Berlin 2017
GmbH wurde Christoph Schmidt bestellt. Er ist auch Geschäftsführer der Grün
Berlin GmbH. Ausgerichtet wird die
170-tägige Gartenausstellung auf dem Tempelhofer
Feld in Berlin. Die neue Gesellschaft ist verantwortlich für die
Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung der Schau. Berlin trägt zwei
Drittel und die DBG ein Drittel der IGA Berlin 2017. Die auf rund 100 Hektar
geplante Ausstellung soll neue Antworten auf die Zukunftsfragen der
Freiraumentwicklung geben. Sie findet alle zehn Jahre in Deutschland statt.
Mehr unter www.igaberlin.de. Substrate: Neue Führungskräfte bei Floragard Nach Floragard-Geschäftsführer Karl-Heinz Dautz
vertritt Stefan Homann ab dem 1. Juli 2010 die Gesellschaft und ihre Ziele
nach innen und außen. Ebenso wie Thomas Büter
vertritt Homann die Geschäftsführung alleine und gemeinsam. In seinen
Aufgabenbereich Unternehmensentwicklung fällt zudem die Markenführung und
strategische Projektleitung. Ergänzt wird das Verantwortungsgebiet durch die
Vertriebsentwicklung in Deutschland, Österreich, den CEE-Staaten
und Asien. Ebenfalls wird er die Forschung und Entwicklung von Floragard maßgeblich führen. Carsten Riedel ist
neuer Leiter des Finanz- und Rechnungswesens bei der Floragard
Vertriebs GmbH (Oldenburg). Er übernimmt ab sofort die fachliche und
disziplinarische Führung und Entwicklung der eingespielten Abteilung, teilt
Geschäftsführer Karl-Heinz Dautz mit. Er werde
durch die Analyse möglicher Schwachstellen Verbesserungspotenziale erkennen
und mit der Implementierung von Lösungen das Finanz- und Rechnungswesen des
Unternehmens weiter optimieren. Großhandel: BGI-Präsidium neu gewählt Die Delegierten des
Verbandes der Deutschen Blumen-Groß- und
Importhändler (BGI) haben am 12. Juni 2010 in Köln das Präsidium für die
kommenden zwei Jahre neu gewählt: Jan Roelofs
(Präsident, Walkersbach), Agneta Becker (Vizepräsidentin,
Kelsterbach), Peter Weber (Schatzmeister, Schwalbach-Hülzweiler).
Weitere Präsidiumsmitglieder sind Jürgen Klümpen (Straelen-Herongen) sowie
Michael Oberschelp (Bielefeld). Roelofs betonte in seiner Dankesrede an
die Delegierten die Bedeutung des BGI als das zentrale Netzwerk für den
Handel mit Blumen und Pflanzen in Deutschland. In den nächsten Monaten wird
sich der BGI auf dieser Grundlage umfassend mit neuen Perspektiven für den
Großhandel und den Verband in seiner neuen Zukunfts-Werkstatt beschäftigen. Wechsel an Spitze der Selbstverwaltung Anlässlich der
Sitzungen der Vertreterversammlungen der Sozialversicherungsträger für den
Gartenbau kam es zu einem Wechsel an der Spitze der Selbstverwaltung, teilt
die Sozialversicherung Gartenbau (Kassel) mit. Christian Oberschelp trat auf eigenen Wunsch von seinem Amt als
Vorsitzender zurück. Berufliche Gründe waren für die Entscheidung, das Amt
als alternierender Vorsitzender der Gartenbau-Berufsgenossenschaft und Vorsitzender
der Vertreterversammlungen der Alters-, Kranken- und Pflegekasse für den
Gartenbau in andere Hände zu geben, entscheidend, heißt es in einer
Pressemitteilung. Als Nachfolger für den
Vorsitz beziehungsweise alternierenden Vorsitz wurden Karl Wolf (Wiesbaden)
und als dessen Stellvertreter Dietmar Pfeifer (Erfurt) gewählt. 05.07.2010 Buga Schwerin 2009 verzeichnet Überschuss Zum 31. Dezember 2010
verzeichnet die Bundesgartenschau Schwerin GmbH einen Überschuss von mehr als
drei Millionen Euro. "Mit Überschüssen in dieser Größenordnung hatte
wohl kaum einer ernsthaft gerechnet, Schwerin hat
Bundesgartenschau-Geschichte geschrieben", sagte Dr. Till Backhaus,
Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, zur Vorstellung
des Buga-Abschlussberichtes im Schweriner Rathaus. Insgesamt seien im
Zusammenhang mit der Buga 2009 Investitionen von
rund 350 Millionen Euro ausgelöst worden. Die Umsetzung der Summe in diesem
kurzen Zeitraum sei einmalig in der Geschichte der Landeshauptstadt. Das mit
der Landesregierung abgestimmte Nachnutzungskonzept bilde eine solide Basis
für langfristige Effekte. Die Buga 2009 war
innerhalb von zehn Jahren nach der Laga Wismar und
der IGA Rostock die dritte Gartenschau in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der
zweiten Laga in dem nördlichen Bundesland
liebäugelt Güstrow. Backhaus nehme das
Interesse dieser und weiterer Kommunen wohlwollend zur Kenntnis, heißt es, es
gebe aber noch keine Entscheidung der Landesregierung über die zukünftige
Durchführung von Landesgartenschauen. Man dürfe die finanziellen
Anforderungen nicht außer Acht lassen. So stammten bei der Buga 2009 mehr als 70 Prozent der Fördermittel aus
EU-Töpfen. Mit Ablauf der Förderperiode 2013 würde diese Förderung aber
massiv zurückgehen. Solarstromvergütung: Kürzung verzögert sich Das von der
schwarz-gelben Koalition in Berlin angestrebte Inkrafttreten der
Solarstromkürzungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) zum 1. Juli 2010 wird immer unwahrscheinlicher. Der vom Bundesrat
angerufene Vermittlungsausschuss vertagte die Gespräche zu dem Thema auf den
5. Juli. Damit hat die Koalition dem Drängen der Länder nun bereits ein Stück
weit nachgegeben und den Einspruch des Bundesrates nicht einfach überstimmt. Dies wäre vor der
Sommerpause noch möglich gewesen, da die EEG-Änderungen
im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig sind. Der Bundestag hatte Kürzungen
der EEG-Einspeisesätze für neu installierte Photovoltaik-anlagen
von elf bis 16 Prozent befürwortet. Die Länderkammer will, dass die
Einspeisesätze allenfalls um zehn Prozent sinken. Koalition will bei Agrardiesel nicht kürzen Finanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU) und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) einigten sich
Ende Juni dieses Jahres darauf, den ermäßigten Agrardieselsteuersatz
unbefristet und unbegrenzt fortzuführen. Allerdings seien dafür an anderer
Stelle im Agraretat Kürzungen nötig. Die schwarz-gelbe
Koalition hatte die Belastung auf Agrardiesel im vergangenen Jahr nach
Protesten im Sinne von Gärtnern und Landwirten verringert, also die
Ermäßigung auf Agrardiesel beibehalten. Beschränkungen - eine
Mindestbelastung von 350 Euro pro Betrieb und eine Obergrenze von 10.000
Litern - wurden 2009 abgeschafft. Die Ermäßigung auf Agrardiesel war zunächst
auf zwei Jahre befristet, nun gilt sie unbefristet weiter ohne Selbstbehalt
und Deckelung. 02.07.2010 Geranium auch in England im Blickpunkt Unter der mit etwa 300
Arten sehr großen Gattung Geranium finden sich
viele marktwichtige Stauden. Die englische Fachzeitschrift Horticulture Week betonte im
Rahmen ihrer "Landscape Plant Focus"-Rubrik
die Gattung Geranium, vor allem die bodendeckenden Eigenschaften von Geranium
endressii, Geranium sanguineum und Geranium macrorrhizum. Manche Sorten davon -
wie Geranium macrorrhizum
- wurden von der Königlichen Gartenbaugesellschaft mit dem begehrten Award of Garden Merit
ausgezeichnet. Viele Geranium-Arten und Sorten
gelten als unproblematisch, sowohl in der Anzucht als auch in der Verwendung. Richard Cain von Penian Perennials, einer der befragten Staudengärtner, sprach
sich für eher ältere Geranium-Sorten aus. Mehrere
der neuen Hybriden hätten sich als nicht ausreichend winterhart erwiesen. Als
besonders zuverlässig nannte er die Sorte 'Ann Folkard'
mit bis zu eineinhalb Meter Wuchshöhe. "Hofladenurteil" um ein Jahr verschoben Nach einem neuen
Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF), veröffentlicht auf dessen
Homepage am 24. Juni 2010, wird das "Hofladenurteil" um ein Jahr
verschoben und kommt erst zum 1. Juli 2011 zur Anwendung. Die Problematik um die
Neuregelung zur Abgrenzung der Landwirtschaft vom Gewerbe bei der
Weiterveräußerung von Zukaufswaren ist damit nicht aufgehoben, aber die
Betriebe gewinnen etwas Luft, um sich darauf vorzubereiten, so Steuerberater
Andreas Völlinger in einer ersten Stellungnahme. Neudorff und NABU arbeiten bei Erde zusammen Seit dem 1. April
dieses Jahres kooperieren Neudorff und der NABU
(Naturschutzbund Deutschland) miteinander. Gemeinsames Ziel ist es, die
Verwendung von torffreien Erden noch mehr in das Bewusstsein der Hobbygärtner
zu bringen. Dazu empfehle der NABU die torffreien NeudoHum-Erden. Das NABU-Logo soll sich
auf allen Erden-Verpackungen von Neudorff sowie auf
allen Werbeträgern zum Thema Erde wiederfinden.
Nach Auskunft von Neudorff verzeichnen die torffreien
Erden seit geraumer Zeit im Garten-Fachhandel erfreuliche Wachstumsraten. TASPO Awards: Einreichung bis 2. Juli möglich Nun hatten wir extra
den Einreichungstermin für die TASPO Award-Bewerbungen
um etliche Wochen nach hinten verlagert, um so der Arbeitsbelastung in den
Betrieben zu diesem Zeitpunkt zu entgehen. Was passiert? Der Winter reichte
bis weit in das Frühjahr hinein und verzögerte den Saisonstart. Im Moment
sind viele Betriebe immer noch voll gefordert und finden kaum Zeit, Luft zu
holen, geschweige denn, eine Bewerbung zusammen zu stellen. Wir verlängern deshalb
die Einreichungs-Frist bis zum 2. Juli 2010, um diesen Unternehmen die
Teilnahme zu erleichtern. So können Sie nicht nur Ihre Kunden versorgen,
sondern auch noch Ihre Bewerbung in Ruhe vorbereiten. Auch das Online-Portal
steht Ihnen bis dahin natürlich zur Verfügung. Alle Informationen bekommen
Sie wie gewohnt unter www.taspoawards.de
oder telefonisch unter 040-69206-103. Oder wie wäre es mit
der "Blitzbewerbung": Sie bestätigen einfach im Internet Ihre
Teilnahme. Für die weitere Abwicklung sprechen wir Sie dann an und verabreden
mit Ihnen das weitere Prozedere. 30.06.2010 Kostenlose Publikation zu Folgen der Finanzkrise Eine Publikation zum Thema
"Auswirkungen der Finanzkrise und volatiler Märkte auf die
Agrarwirtschaft" gibt die Landwirtschaftliche Rentenbank in ihrer
Schriftenreihe heraus. Darin werden die Ergebnisse von fünf
Forschungsarbeiten zusammengefasst. Es werden Auswirkungen diskutiert und
Lösungen vorgeschlagen. Interessenten können den Band 26 der Reihe kostenlos
bestellen unter Tel. 069-2107-363 oder als pdf-Datei
herunterladen. Die Stiftung der
Rentenbank fördert wissenschaftliche Arbeiten mit Nutzen für die
Landwirtschaft. Seit 1989 veröffentlicht die Rentenbank
agrarwissenschaftliche Arbeiten zu aktuellen Fragestellungen. Mehr unter www.rentenbank.de. Desch Summit-Gruppe übernimmt E-PLA B.V. Die Desch
Summit-Gruppe hat die E-PLA B.V. in Ter Aar (NL) übernommen. In Europa handelt Desch Summit unter dem Namen Desch Plantpak. Die Firma
stellt Kunststoffverpackungen für die Gartenbauindustrie im
Thermoformverfahren her. Dies teilt das Unternehmen in einer
Presseinformation mit. Die Übernahme von E-PLA
sei ein weiterer Schritt, um die Marktposition langfristig und nachhaltig zu
stärken. Mit dem Zusatz einer Linie hochwertiger Spritzgussprodukte werde ein
weiteres Wachstum gesichert. E-PLA ist seit über 25
Jahren spezialisiert auf die Produktion von Ziertöpfen, Blumenampeln,
Pflanzschalen mit Zubehör und verschiedenen Ringen und Clips. Die Übernahme
sichere einen größeren internationalen Bereich. Die Position beider
Unternehmen im Markt wird nach Angaben der Direktion optimiert. Sie könnten
den Wünschen der Kunden noch besser entgegenkommen, etwa durch eine
Vergrößerung der Produktpalette. Das Ziel von Desch
Plantpak sei gemeinsames Wachstum mit den Gärtnern.
Mehr unter www.desch-plantpak.nl
und www.e-pla.nl. 28.06.2010 FH Osnabrück bekommt neuen Präsidenten Prof. Dr. Andreas
Bertram wird zum 1. Oktober 2010 das Amt des Präsidenten der Fachhochschule
Osnabrück übernehmen, schreibt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in seinem
Informationsdienst. Bertram promovierte nach dem Studium der
Gartenbauwissenschaften an der TU München 1996 im Fachgebiet Landtechnik.
Seit 1999 ist er an der Fachhochschule Osnabrück tätig. Er lehrte und forschte
im Bereich Technik im Gartenbau an der Fakultät Agrarwissenschaften und
Landschaftsarchitektur, habilitierte 2003 an der Universität Hannover. In die
Hochschulentwicklung bringt er sich seit 2005 ein, moderierte als
Studiendekan in der Fakultät die Umsetzung der Studienreform im Rahmen des
Bologna-Prozesses, so der ZVG. Im März 2007 übernahm
er das Amt des Dekans seiner Fakultät und das des Vizepräsidenten für die
Bereiche Studium und Lehre sowie Internationales. Er engagiere sich für eine
Flexibilisierung der Studienorganisation, um individuellen Fähigkeiten und
Bedürfnissen der Studierenden besser gerecht werden zu können. Fachhandelskooperation Sagaflor 2009 im Plus Die Sagaflor hat ihr geplantes
Ziel, den Gesamtumsatz im Jahr 2009 um fünf Prozent zu steigern, nach eigenen
Angaben um neun Prozent übertroffen. Davon entfällt laut
Jahreshauptversammlung am 11. Juni dieses Jahres auf den Bereich Heimtier ein
Zuwachs von 13 Prozent, auf den Garten 14 Prozent. In der
Zentralregulierung und im Eigengeschäft wurde ein Umsatz von 309 Millionen
Euro erzielt. Die Zentralregulierungsumsätze wuchsen um 14 Prozent und das
Eigengeschäft um 16 Prozent. 25 neue Partner ergeben nun 876 Standorte. Für das Geschäftsjahr
2010 strebt die Fachhandelskooperation ein Umsatzwachstum von fünf bis sieben
Prozent an. Die Bereiche Heimtier und Garten sollen mit jeweils mindestens 15
neuen Standorten wachsen. Genter Azaleen erhalten EU-Herkunftszeichen Das
Gemeinschaftszeichen der Europäischen Union für Produkte mit geschützter
geografischer Angabe (g. g. A.) haben jetzt die Azaleen aus der belgischen
Region Gent erhalten. G. g. A. bedeutet eine
enge Verbindung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel mit dem
Herkunftsgebiet. Für g. g. A. ist es ausreichend, wenn mindestens eine der
Herstellungsstufen, also Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung, in einem
bestimmten Herkunftsgebiet stattfand. Zum ersten Mal innerhalb der EU erhält
ein Gartenbauerzeugnis aus dem Zierpflanzenbereich dieses Herkunftszeichen. Scotts ruft verunreinigtes Neem-Präparat zurück Scotts Celaflor ruft zwei Chargen von Celaflor
Naturen Schädlingsfrei Neem 75 ml zurück. In einer
internen Prüfung wurden in zwei Chargen des Präparates geringe Mengen eines
Unkrautvernichters gefunden. Betroffen sind die Chargennummern 133-09 und
134-09 Mainz. Nur Deutschland sei betroffen. Aufgrund der Verunreinigung
könnten behandelte Pflanzen Schaden nehmen. Scotts hat eine Service-Hotline
unter Tel. 06131-2106-111 eingerichtet. 25.06.2010 Landwirtschaftliche Rentenbank senkt Zinssätze Die Landwirtschaftliche
Rentenbank (Frankfurt/Main) hat die Zinssätze ihrer Förderkredite
entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20
Prozentpunkte (nominal) gesenkt. In der günstigsten
Preisklasse (A) liegt der "Top-Zins" für Förderkredite an
Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zehnjähriger Zinsbindung
nach Angaben der Bank jetzt bei effektiv 3,02 Prozent und 2,52 Prozent bei
fünfjähriger Zinsbindung. Zum
"Top-Zins" werden auch nachhaltige Investitionen beispielsweise in
den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich
Bioenergie finanziert. Mehr unter der Service-Nummer (Kreditanfragen)
069-2107-700, Internet: www.rentenbank.de. Gartenchrysanthemen: Kulturverfahren im Test Sollten unbewurzelte
Stecklinge von Gartenchrysanthemen in Vermehrungstöpfen bewurzelt und dann
erst in die Endtöpfe getopft oder gleich direkt in die Endtöpfe gesteckt
werden? Mit dieser Frage befasste sich ein Beitrag in Gärtnerbörse 5/2010.
Insgesamt 19 Gartenchrysanthemen-Sorten kultivierte die Bayerische
Landesanstalt (LWG) in Veitshöchheim in sechs verschiedenen Verfahren. Im Durchschnitt blühten
alle Sorten aus Stecklingsvermehrung am 4. September, die direkt gesteckten am 13. September und die ins Freiland getopften Sorten am 7. September. Die Gewächshauskultur
brachte rund zwei Wochen Blühverzögerung bei allen drei Varianten. Die etwas
dichteren, kompakteren Pflanzen aus Freilandkultur erzielten bessere
Qualitätsnoten als diejenigen aus Gewächshauskultur. Die Kulturverfahren
Stecklingsvermehrung und Topfen gelieferter Jungpflanzen zeigten sich zu
Kulturende fast gleich bei Pflanzengröße, Frühzeitigkeit und Qualität. Die
erst in KW 24 unbewurzelt in die 19-Zentimeter-Endtöpfe gesteckten
Sorten hatten schnell angewurzelt und wurden zum gleichen Zeitpunkt ins
Freiland geräumt wie die drei Wochen früher stecklingsvermehrten Sorten.
Daher blühten sie nur neun Tage später, blieben kleiner und zeigten einen
kompakteren Pflanzenaufbau. Viola und Bellis: In kürzester Zeit in den Frühling Die Normal- und die
Kurzkultur bei Viola x wittrockiana und Bellis perennis verglich die
Staatsschule für Gartenbau in Hohenheim im Kulturjahr 2009/10, beschrieben in
Gärtnerbörse 5/2010. Dabei prüften die Versuchsansteller, ob sich bei einer
Kurzkultur mit Topfwoche 51 ausreichende Qualitäten mit angestrebter
Blütezeit in Woche 12/13 erzielen lassen. Die Ergebnisse: Für
Viola x wittrockiana trat der Blühbeginn bei
Normalkultur ohne Hemmstoff im Durchschnitt aller Sorten in Woche 9, bei
Normalkultur mit Hemmstoff in Woche 10 und bei Kurzkultur mit Hemmstoff in
Woche 12 bis 13 ein. Schnellste Sorte war 'Fancy
Blau mit Auge'. Trotz des strahlungsarmen Frühjahrs erreichten auch bei der
Kurzkultur fast alle Sorten bis Woche 12 die Verkaufsreife. Die Qualität war
gut, die Pflanzen waren nicht ganz so kräftig wie aus der Normalkultur, die
Blüte noch nicht so üppig. Bei Bellis
perennis trat der Blühbeginn bei Normalkultur ohne
Hemmstoff im Durchschnitt aller Sorten in Woche 8, mit Hemmstoff ebenfalls in
Woche 8 und bei Kurzkultur mit Hemmstoff in Woche 11 ein. Die Sorte 'Speedstar Weiß' war insgesamt geringfügig schneller. Auch
bei Kurzkultur erreichten beide Bellis-Sorten die
Verkaufsreife bis Woche 12. |